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Nagelpilz vorbeugen – So bleiben Sie verschont

Gegen Nagelpilz vorbeugenEine Erkrankung mit Nagelpilz ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch äußerst schmerzhaft werden, falls sie nicht richtig behandelt wird.

Pilzinfektionen werden leider oftmals erst sehr spät als solche diagnostiziert. Das Schlimme daran ist, dass wenn die Infektion nicht rechtzeitig erkannt wird Komplikationen drohen. Diese umfassen weitreichende Probleme wie schwere Entzündungen des Nagelbetts und der Verlust eines oder mehrerer Finger- oder Fußnägel.

Lesen Sie unseren Artikel und schützen Sie sich vor solchen Konsequenzen. Denn dank unserer Tipps können Sie einer Infektion mit Nagelpilz problemlos vorbeugen.

Handhygiene gegen Nagelpilz

Die Prävention beginnt bei der täglichen Hygiene. Wer viel unter Menschen ist und täglich öffentliche Toiletten besuchen muss, sollte nicht nur die Hände gründlich waschen, sondern sie auch desinfizieren. Denn sehr viele Pilz-Krankheiten werden durch Körperkontakt oder durch unreine Türgriffe übertragen.

Die desinfizierten Hände sollten eingecremt und möglichst trocken gehalten werden. Frauen sollten besonders auf die Partien unter den langen und gefärbten Fingernägel achten. Denn sie sind die ideale Brutstätte für Bakterien, Viren und Pilze. Legen Sie als Frau deshalb besonders auf saubere Fingernägel wert. Das Benutzen von Nagelfeilen und Bürsten, die gut säubern ist zur Unterstützung der Hygiene beitragen.

Wer zum Schwitzen neigt, sollte eventuell ein Hautpuder verwenden, um die Hände trocken zu halten. Auch Bäder mit Eichenrindenextrakt mindern das Risiko einer Infektion oder unterstützen die Behandlung einer bereits bestehenden Erkrankung.

Wer schon einmal oder mehrmals an Nagelpilz erkrankt ist, sollte besonders vorsichtig bei der Pflege der Hände sein.

Nagellack aus der Apotheke zur Vorbeugung

Es gibt farblosen, medizinischen Nagellack in der Apotheke zu kaufen (oder online zu bestellen wie z.B. ZetaClear), mit dem man Nagelpilzinfektionen bekämpfen und vorbeugen kann.

Die richtige Fußhygiene

NagelpilzbefallDa gerade die Nägel der Füße besonders anfällig für Pilzinfektionen sind, ist besonders auf die Hygiene dieser zu achten. Geschlossenes und luftundurchlässiges Schuhwerk begünstigt Pilzinfektionen der Füße beträchtlich und sollte deshalb gemieden werden.

Wer aus beruflichen Gründen nicht auf geschlossenes Schuhwerk verzichten kann, sollte die Schuhe nach Beendigung der Arbeit, möglichst noch am Arbeitsplatz, wechseln. So kann die Zeit in der man Arbeitsschuhe tragen muss erheblich verkürzt werden. Wer auf Baustellen arbeitet hat oft die Möglichkeit sofort nach Feierabend zu duschen und sollte das auch in Anspruch nehmen. Schwitzende, nasse Füße riechen nicht nur sehr unangenehm, sondern sie werden auch sehr leicht krank. Schwielen, Hornhaut, abgebrochene Nägel, Blasen, Entzündungen, Hühneraugen und eben nicht zuletzt Fuß- oder Nagelpilz sind die Folge.

Auch Kinder können an Nagelpilz erkranken. Ein besonderes Augenmerk ist hier auf die Gummistiefel der Kindergartenkinder zu richten. Die Schuhe sollten wirklich nur bei Bedarf angezogen werden und danach auch sofort gewechselt werden. In Gummistiefeln schwitzt man innerhalb von Minuten und sie lassen absolut keine Belüftung des Körpers zu.

Zu guter letzt sollten die Socken immer mindestens bei 60° gewaschen werden. Es empfiehlt sich auch Baumwoll-Socken zu verwenden und diese mindestens alle zwei Tage (besser täglich) zu wechseln.

Fußbad und Creme zur Prävention

FusshygieneNach dem Duschen oder Baden ein medizinisches Fußbad zu nehmen kann die Füße stärken, da es die Durchblutung anregt und kalte Füße wärmt. Wichtig ist danach die Füße zwischen den Zehen gut zu trocknen.

Eine Peelingcreme oder ein Hornhauthobel entfernen überschüssige Haut und halten so die Füße gesund. Auch spezielle Fußgels mit Eukalyptus, Arnika oder Lavendel helfen dabei Fußgeruch und Schmerzen zu lindern. Diese Cremen können helfen vor Nagelpilz zu schützen.

Oft kann man mit diesen Mitteln dem Fuß- oder Nagelpilz effektiv vorbeugen.

Die Gefahr lauert beim Schwimmen

Aber nicht nur geschlossene Schuhe machen die Füße anfällig für Nagelpilz Infektionen. Schwimmbäder oder Badeseen sind Brutstätten für allerlei Bakterien, Pilze, Einzeller und Viren.

Wussten Sie dass…
…obwohl das Wasser von Schwimmbädern gechlort ist, kann man sich dort sehr leicht eine Pilzinfektion einfangen!

Besonders auf gekachelten Böden, den Duschen oder in den Umkleidekabinen setzen sich Pilzsporen wegen des feuchten Milieus gerne fest. Wer ins Schwimmbad geht, sollte dies niemals ohne Badeschuhe tun und diese dort auch konsequent tragen, denn nur so kann man damit Fuß- und Nagelpilz vorbeugen. Zwar verfügen die meisten Schwimmbäder über spezielle Fußduschen, aber selbst deren regelmäßige Benutzung schließt eine Infektion mit Pilzen nicht gänzlich aus.

Kleinere Seen, Weiher und andere Gewässer heizen sich, falls sie nicht sehr tief sind, im Sommer sehr auf. Diese Tatsache und eine hohe Frequentierung durch Badegäste verursachen Verschmutzungen. So werden diese Badeseen zu wahren Brutstätten für Bakterien und Pilze. Sollte ein See nicht als absolut sauber deklariert sein, ist es besser, nicht in ihm schwimmen zu gehen. Insbesondere kleinere Kinder können, da ihr Immunsystem noch nicht so ausgebildet und die Haut zarter und dünner ist, sehr leicht erkranken.

Das Immunsystem zu stärken hilft gegen Nagelpilz

Nagelpilz vorbeugen heißt auch, den Körper zu stärken und somit vor Anfälligkeit gegenüber jeder Art von Krankheit zu schützen. Genügend frische Luft und ausreichend Bewegung sind eine der Grundvoraussetzungen für ein funktionierendes Immunsystem. Dazu gehört auch eine ausgewogene Ernährung.

Der menschliche Körper braucht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Reichlich Obst und Gemüse, wenig Alkohol und der Verzicht aufs Rauchen helfen dem Körper, stark und gesund zu bleiben oder es nach einer Erkrankung wieder zu werden. Süßigkeiten und Zucker begünstigen Erkrankungen durch Pilzsporen und ihr übermäßiger Verzehr erschwert die Heilung bereits bestehender Pilzinfektionen.

Besonders anfällig für Erkrankungen durch Nagelpilz sind Diabetiker. Durch ihren erhöhten Blutzuckerspiegel laufen sie immer Gefahr, an Pilzinfektionen allgemein und somit auch an Nagelpilz zu erkranken. Also muss der Diabetiker noch sorgfältiger dem Nagelpilz vorbeugen als ein gesunder Mensch. Die Nagelpflege des Diabetikers sollte von speziell ausgebildeltem Personal für Maniküre und Pediküre durchgeführt werden.

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