Behandlung von NagelpilzFeaturedProblem FußpilzSymptome des Nagelpilzes

Fußpilz – Sind auch Sie in Gefahr?

Brandherde für FußpilzFußpilz ist eine Erkrankung, die viele Menschen in Deutschland befällt. Man geht davon aus, dass über 10 Millionen Menschen jährlich erkranken. Sie macht sich durch Schmerzen und Juckreiz an den Füßen bemerkbar und ist sehr unangenehm.

Zwar ist der Pilzbefall recht einfach zu behandeln (zum Beispiel mit ZetaClear), wenn jedoch keine Behandlung durchgeführt wird, kann die Fußpilzerkrankung auch der Auslöser für schwerwiegende Infektionen sein. Im schlimmsten Fall kann sogar eine Hospitalisierung nötig sein.

Falls Sie den Verdacht haben an Fußpilz zu leiden dann lesen Sie unseren Artikel um herauszufinden ob Ihre Symptome wirklich auf eine Fußpilzinfektion hindeuten und wie Sie diese gegebenenfalls heilen können.

Was ist Fußpilz?

Über 10 Millionen Menschen erkranken jährlich an Fußpilz. Eine lästige Krankheit aber glücklicherweise relativ einfach zu heilen.
Finden Sie heraus ob Sie an Fußpilz leiden und wenn Ja wie Sie …

Symptome und Risiken beim Befall durch Fußpilz

Für den Fußpilz sind sogenannte Fadenpilze verantwortlich. Dabei können verschiedene Pilzarten vorkommen, insbesondere Trichophyton rubrum, Epidermophyton floccosum und Trichophyton mentagrophytes zählen zu den Auslösern des Pilzbefalls. Aber auch andere Pilzarten können die Erkrankung auslösen, sehr häufig wird der Patient auch durch mehrere Arten gleichzeitig angegriffen. Die Fadenpilze befallen in erster Linie die Zwischenräume zwischen den Zehen, sie können jedoch auch anderes Hornmaterial wie die Haare oder die Nägel befallen.

Erste Symptome von Fußpilz

Wenn der Fuß durch den Pilz befallen wird, macht sich dies zunächst durch weißliche aufgequollene Stellen am Fuß bemerkbar, insbesondere zwischen den Zehen. Die Haut sieht an diesen Stellen ähnlich aus, wie nach einem längeren Bad.

FußpilzMit dem Voranschreiten der Infektion werden die Symptome immer deutlicher. Es entsteht ein Juckreiz und eine deutliche Rötung der Haut. Außerdem kommt es zu Schuppungen und zu Bläschenbildung im befallenen Bereich. Teilweise werden diese Symptome auch durch einen sehr intensiven und unangenehmen Geruch der Füße begleitet. Wenn die Infektion noch schwerer wird, kommt es zu Einrissen an der Haut. Die offenen Stellen brennen und sind sehr schmerzhaft. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Besuch des Hautarztes unbedingt notwendig, auch wenn dieser bereits bei den ersten Anzeichen der Erkrankung ratsam ist.

Der Fußpilz an sich ist zwar unangenehm, doch aus medizinischer Sicht nicht schwerwiegend. Obwohl das Alltagsleben durch diese Probleme nur geringfügig beeinträchtigt wird, ist eine Behandlung unbedingt notwendig. Bereits wenn die ersten Anzeichen des Pilzbefalls auftreten, ist es sinnvoll, den Hautarzt aufzusuchen oder zumindest die vorbeugenden Pflegemaßnahmen zu intensivieren. Bei einem schweren Befall ist eine Behandlung unbedingt notwendig. Denn sonst kann sich der Pilz immer weiter ausbreiten und weitere Bereiche des Fußes befallen.

Wussten Sie, dass…

…etwa ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an dieser Pilzinfektion leidet

Weitaus schwerwiegender ist jedoch die Gefahr von Entzündungen, die durch den Fußpilz entstehen können. Die offenen Stellen in der Haut, die der Fußpilz hervorruft, bieten eine sehr gute Angriffsfläche für Bakterien. Diese Krankheitserreger können so leicht in den Organismus eindringen und schwerwiegende Entzündungen verursachen. Die Einrisse in der Haut ermöglichen nicht nur das Eindringen der Bakterien, durch den Pilzbefall werden auch die natürlichen Abwehrmechanismen geschwächt, weshalb sich die Erreger leicht ausbreiten können. So können schwerwiegende Infektionskrankheiten entstehen, die hohes Fieber verursachen können und die häufig die Einweisung in ein Krankenhaus notwendig machen. Um diese Risiken zu vermeiden, sollte stets ein Arzt zurate gezogen werden, wenn eine Fußpilzerkrankung auftritt.

Diagnose und Behandlung von Fußpilz

Die Diagnose beim Befall durch den Pilzerreger ist in der Regel sehr einfach. Oftmals sieht man die Fadenpilze bereits mit bloßem Auge. Der Arzt untersucht die betroffenen Stellen jedoch in der Regel mit dem Mikroskop und kann so die Pilzinfektion noch besser diagnostizieren. In einigen Fällen ist jedoch auch eine Pilzkultur notwendig. Dabei wird ein Teil der befallenen Haut abgeschabt und die Erreger werden in eine Nährflüssigkeit gegeben. Hier können sie gut wachsen und der Arzt kann so leicht den genauen Erregertyp bestimmen und die Therapie darauf abstimmen.

Um mit der Therapie zu beginnen, müssen zunächst eventuelle Infektionen behandelt werden. Sollte der Fußpilz bereits in ein Stadium übergegangen sein, in dem die Schwächung des Immunsystems der Füße eine Bakterieninfektion hervorgerufen hat, muss diese mit Antibiotika behandelt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Pilz direkt behandelt werden. Dabei wird in der Regel eine lokale Behandlung der Infektion vorgenommen. Dabei kommen Salben, Sprays oder Puder zum Einsatz, die ein Antimykotikum enthalten. Dies ist ein Wirkstoff, der die Pilzerreger abtötet. In vielen Fällen werden die Salben auch mit Kortison versetzt. Dies hilft zwar nicht direkt gegen die Pilze, doch kann dieser Wirkstoff die Symptome der Erkrankung erheblich lindern und führt beispielsweise dazu, dass der Juckreiz in der Regel bereits nach einem Tag nachlässt.

Fußpilz ist oftmals sehr hartnäckig. Daher kann es vorkommen, dass die lokale Behandlung des Pilzes mit einer Salbe oder einem Spray den Pilz nicht abtöten kann. In diesem Fall ist es notwendig, eine systemische Behandlung mit Antimykotika durchzuführen. Dabei wird der Wirkstoff in der Regel in Form einer Tablette eingenommen und wirkt im gesamten Körper. Diese Form der Behandlung ist deutlich effizienter und kann so selbst hartnäckige Pilzerreger abtöten. Jedoch ist diese Behandlungsform mit größeren Risiken und Nebenwirkungen behaftet, sodass eine lokale Behandlung immer vorzuziehen ist, wenn diese erfolgreich sein sollte.

Vorbeugende Maßnahmen

Fuß HygieneUm Fußpilz zu vermeiden oder um die Ausbreitung der Infektion noch im Anfangsstadium zu unterbinden, gibt es verschiedene Maßnahmen, die sehr wirkungsvoll sein können. Bei den Vorbeugemaßnahmen gilt es immer zwei Dinge zu beachten. Zum einen wird der Fußpilz von Mensch zu Mensch übertragen, zum anderen wachsen die Erreger in einem feuchten und warmen Ambiente besonders gut. Daraus ergibt sich, dass man zum einen Orte vermeiden sollte, an denen eine Übertragung möglich ist und zum anderen sollten die Füße stets trocken und nicht zu warm sein.

Als Übertragungswege kommen in erster Linie Schwimmbäder und Saunen infrage. Hier gehen die Menschen stets barfuß und der feuchte und warme Boden begünstigt die Übertragung. Doch auch ein Teppichboden in einem Hotelzimmer kann den Fußpilz übertragen. Wenn Sie sich an solche Orte begeben, an denen eine Übertragung möglich ist, sollten Sie sich daher stets die Füße im Anschluss daran desinfizieren, um eine Übertragung zu verhindern.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist es, enge und warme Schuhe stets zu vermeiden. Sandalen sind im Sommer sehr gut geeignet, um das Risiko eines Pilzbefalls zu vermindern. Geschlossene Schuhe bieten durch die Wärme und den auftretenden Fußschweiß hingegen ideale Voraussetzungen für die Pilze. Außerdem ist es sinnvoll, die Füße nach dem Duschen sehr gut abzutrocknen. Wenn hier die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden, sinkt die Infektionsgefahr erheblich.

Wenn die ersten Anzeichen einer Infektion auftreten, können natürliche Hilfsmittel wie Lavendel- oder Teebaumöl (welches z.B. im ZetaClear-Spray enthalten ist) die Ausbreitung der Pilze verhindern. In der Apotheke gibt es außerdem rezeptfreie Salben gegen Fußpilz. Wenn jedoch festgestellt wird, dass diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen, sollte so schnell wie möglich ein Hautarzt aufgesucht werden.

Fazit

Fußpilz ist eine Erkrankung, die sehr häufig auftritt, die für sich genommen jedoch aus medizinischer Sicht ungefährlich ist. Dennoch sollte sie stets behandelt werden, um schwerwiegende Folgekrankheiten zu vermeiden. Umfassende Vorbeugemaßnahmen können bereits die Ansteckung verhindern. Dazu zählen die regelmäßige Desinfektion nach dem Besuch von öffentlichen Schwimmbädern und die Wahl eines luftdurchlässigen Schuhwerks.

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4 Comments

  1. James
    Oktober 23, 2013 at 9:32 am — Antworten

    Füße in normalem Apfelessig einmal Wöchentlich eingeweicht.

    Nach der 2 Behandlung war der Fußpilz weg.

    • Oktober 28, 2013 at 6:31 pm — Antworten

      Danke James, für leichte Fälle kann sowas wirken.

  2. Egon
    Mai 14, 2015 at 7:25 am — Antworten

    1. Definition
    Hospitalisierung ist eine Sammelbezeichnung für psychologische und psychosomatische Schäden, die bei Kindern nach längerem Aufenthalt in Heimen, Pflegestätten, Kliniken, und Anstalten entstehen können. Diese Schäden sind hauptsächlich auf den Mangel emotionaler Zuwendung zurückzuführen. Hospitalisierung macht sich durch verzögerte Entwicklung, Aggressivität, Teilnahms- und Ausdruckslosigkeit von Kindern bemerkbar (Brockhaus Enzyklopädie 1989, S.261-262)

    Cool – und das nur, weil jemand Fußpilz hat???

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