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Endlich Schluss mit Fußgeruch

Das Problem Fußgeruch betrifft fast alle Menschen. Leider kann dagegen nicht allzu viel unternommen werden, aber mit einigen einfachen Tricks kann lästiger Fußgeruch vermindert werden. Medizinische Anwendungen werden erst bei extrem hartnäckigem Fußschweiß eingesetzt.

Ursache des Fußgeruchs sowie wirkungsvolle Lösungen

fußgeruchDer unangenehme Geruch verbreitet sich hauptsächlich, wenn die Füße schwitzen, sodass diese Problematik im Besonderen während der heißen Wochen des Jahres auftritt. Wer alltäglich viele Stunden in geschlossenen Schuhen unterwegs ist, sollte stets auf eine angemessene Belüftung der Füße achten. Eine äußerst wirkungsvolle Lösung sind beispielsweise spezielle Socken, welche aus dem sogenannten Coolmax Material bestehen. Hierbei wird der übermäßige Schweiß absorbiert sowie konserviert, wobei gleichzeitig für ständigen Sauerstoffaustausch gesorgt ist.

Eine ebenso wirkungsvolle Lösung stellen spezielle Schuhe dar, deren Sohlen über atmungsaktive Eigenschaften verfügen. Gerade während des Sommers bieten sich, als Alternative zu Sandalen, Schuhe mit einem feinen Netzstoff als Obermaterial an. Diese sind gesellschaftsfähig und sorgen für eine hervorragende Belüftung der Füße.

Spezielle Schuhsprays können den Fußgeruch zum Beispiel binden und verleihen den Schuhen zudem einen angenehmen Duft. Schweißreduzierende Fußsprays können den unangenehmen Geruch ergänzend direkt reduzieren. Eine simple Variante sind zudem regelmäßige Fußwaschungen mithilfe einer milden Waschlotion oder Seife. Diese sollten wenn möglich dreimal pro Tag erfolgen und sorgen auf diese Weise für ein stetes Frischegefühl.

Professionelle Pflege der Füße, welche eine Fußpflegerin bieten kann, besteht beispielsweise in gezielter Entfernung einzelner Hautschichten sowie der Anwendung von Spezialprodukten, welche auch bei schwerwiegenden Fällen helfen.

Mögliche Therapien bei Fußgeruch

Am Anfang steht immer die gründliche und im Besonderen regelmäßige Fußreinigung beziehungsweise -pflege, damit eine Einnistung jeglicher Art Bakterien verhindert wird. Nach jeder Fußwaschung empfiehlt sich die Pflege mit einer Lotion oder Creme, welche desinfizierende sowie antibakterielle Wirkstoffe enthält und somit das natürliche Hautklima wiederherstellt.

Im Speziellen bieten sich hierfür Aloe Vera-Cremes sowie Teebaumöl-Lotionen an. Besondere Waschungen mit Kräuterextrakten, Alkohollösungen (auf ärztliche Anordnung) sowie Salben, welche Aluminiumchlorid beinhalten und die Schweißdrüsen verengen, wonach diese sich wieder selbst regulieren können zeigen sehr gute Erfolge bei Fußgeruch.

Aufgepasst!

Synthetische Sockenmaterialien sollten grundsätzlich gemieden werden und das Wechseln der Strümpfe muss mindestens einmal täglich erfolgen.

Im Berufsalltag wird Fußgeruch besonders problematisch. Die Füße verbringen die meiste Zeit innerhalb der Socken und der Schuhe, sodass der Fußschweiß kaum verdunsten kann und fast ein Feuchtbiotop entsteht. Im Speziellen trifft dies auf Schuhe zu, welche zu einem Hauptanteil aus Kunststoff bestehen.

Spezielle Einlegesohlen schaffen sichere Erleichterung

ZimtsohlenAbhilfe kann im Alltag sowie auch bei Freizeitaktivitäten (Sportschuhe) also nur ein atmungsaktives Schuhmodell schaffen, das einen regelmäßigen Wärme- beziehungsweise Feuchtigkeitsaustausch zulässt. Das Wechseln der Schuhe muss dabei zur festen Gewohnheit werden, sodass jedes Paar ausreichend Zeit zum Lüften bekommt.

Die zeitgleiche Verwendung eines speziellen Fußpuders kann am Fuß sowie im Schuh Feuchtigkeit binden und somit geruchsbildende Bakterien vermindern sowie vernichten.

Ein wichtiger Punkt sind ebenso die inneren Schuhsohlen. Apotheken, Drogerien und Reformhäuser bieten Einlegesohlen an, welche den Fuß trocken halten und gleichzeitig unangenehme Gerüche aufnehmen. Diese sollten ebenso in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

Wussten Sie, dass..
In etlichen Bioläden auch Zimtsohlen (Zimtlatschen für zu Hause), die Fußgeruch immens vermindern sowie dabei die Füße angenehm kühl halten, angeboten werden.

Des Weiteren sind Zedernholz-Einlegesohlen (etwa 1,3 Millimeter stark) äußerst wirkungsvoll. Sie führen die Wärme im Schuh optimal ab und isolieren gleichzeitig gegen den Aufstieg von Kälte.

Durch diese perfekte Temperaturregelung entsteht keinerlei Schweiß-See und ihre fungizide sowie antibakterielle Wirkungsweise kann sich vollständig entfalten. Die Holzseite wird im Schuh nach oben gelegt und kann eventuell Knickstellen bekommen, wodurch die Trageeigenschaften jedoch in keiner Weise eingeschränkt werden. Sie lassen sich ohne Weiteres mit Haarwaschmittel oder Schmierseife sowie lauwarmen Wasser reinigen.

Medizinische Hilfe bei hartnäckigem Fußgeruch

Operation an den FüßenSchweißfüße stellen meistens ein bereits über längere Zeit bestehendes sowie auch äußerst hartnäckiges Problem dar. Einfache Hausmittel oder kosmetische Anwendungen sind in schwierigen Fällen des Fußgeruchs nicht mehr von ausreichender Wirkung. Hier kommen medizinische Anwendungen zum Tragen, sodass die Betroffenen wieder über wesentlich mehr Freiheit und Lebensqualität verfügen können.

Einerseits überzeugt die Iontophorese (Reizstromtherapie) im medizinisch-kosmetischen Bereich als bewährte Methode. Diese Art Therapie erfolgt mehrmals pro Woche, indem die Füße der Betroffenen mit einem Wasserbad, welches unter geringfügigem Gleichstrom steht, behandelt werden. Die Reizstromtherapie bewährt sich in etlichen Fällen zuverlässig sowie auch schnell, falls sie in regelmäßigen Abständen stattfindet.

Andererseits kann mittels einer weiteren medizinischen Therapie der Fußgeruch eliminiert werden. Das punktgenaue Einspritzen des Nervengiftes Botox. Dieses Nervengift lähmt in der Fußsohle die jeweiligen Nerven und verhindert somit die Reizleitung zwischen Nerven und Drüsen. Auf diese Weise kann der vermehrten Schweißbildung äußerst intensiv vorgebeugt werden.

Allerdings ist diese Therapie sehr kostenintensiv und muss selbst übernommen werden. Nebenwirkungen sowie Risiken können sich durch eine eventuelle Falschanwendung negativ auswirken. Es sind dabei etwa vierzig Einstiche je Fuß notwendig, um der Schweißbildung entgegen zu wirken.

Eine Operation als letzter Ausweg

Als letzte Therapie bei schwerwiegenden Fällen ist eine Operation. Dieser minimal-invasive Eingriff dauert ungefähr sechzig Minuten und wird zwei Mal eingesetzt. Die jeweilige Nervenfaserverbindung wird hierbei mittels der Operation auf Dauer geblockt und je nach Schweregrad der Schweißbildung sogar durchtrennt. Die Erfolgsquote ist hierbei eindeutig: Fast einhundert Prozent der Betroffenen werden durch diesen Eingriff von ihrem lästigen Fußgeruch befreit. Besondere Nebenwirkungen lassen sich bei professioneller Durchführung dieses Eingriffs kaum dokumentieren und die Rückfallquote ist zudem erfahrungsgemäß sehr gering.

Betroffene sollten sich also früh genug Unterstützung gegen den hartnäckigen Fußgeruch suchen, sodass sich ihre Leidenszeit nicht übermäßig in die Länge zieht. Eine rechtzeitige Behandlung, ob mit Hausmitteln, kosmetischen Anwendungen oder medizinischen Therapien, kann schnell Erleichterung schaffen.

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