Glanzlose Nägel, gebliche oder bräunliche Verfärbungen, eine verdickte Nagelplatte – dies sind die typischen Anzeichen einer Nagelpilzinfektion, medizinisch Nagelmykose genannt. Häufig liegt zuerst ein Fußpilzbefall vor, der unbehandelt bleibt und deshalb auf umliegendes Gewebe übergreift. So kommt es zu einer Infektion des Nagelbettes und infolge zum Übergreifen auf den Nagel. Hat sich der Pilz dort festgesetzt, ist es ein langer Weg zur Ausheilung der Infektion.

Nagelpilz gilt als hochansteckend und besonders hartnäckig. In der Regel dauert es sechs bis zwölf Monate, bis ein Nagelpilz ausgeheilt ist. Wird die Therapie zu früh abgebrochen, kommt es zu Rückfällen: Die Sporen der Pilze, die mit dem bloßen Augen nicht zu sehen sind, verbleiben in den tieferen Nagelschichten und verbreiten sich von dort aus erneut. Deshalb ist eine gründliche Behandlung durch Fachleute besonders wichtig. Auf Hausmittel sollte verzichtet werden, da diese nachgewiesenermaßen unwirksam sind und die Krankheit lediglich verschleppen, bis sie sich schließlich so weit ausgebreitet hat, dass der Gang zum Dermatologen nicht mehr weiter hinausgezögert werden kann. Bei unbehandeltem Nagelpilz droht der Verlust der gesamten Nagelplatte.

Das Risiko, an Nagelpilz zu erkranken, ist besonders hoch bei Verletzungen an den Füßen, feuchter, aufgeweichter Haut, beispielsweise nach dem Schwimmen, sowie bei Durchblutungsstörungen. Besonders verbreitet sind Nagelpilzsporen in feuchtwarmem Klima. Sie können sich auf Fliesen, in Teppichen und Fußmatten, aber auch in Handtüchern und Kleidung festsetzen. Ebenso ist eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch möglich. Zur Vorbeugung sollte man in öffentlichen Bädern und Saunen stets Badesandalen tragen. Außerdem ist es wichtig, die Füße nach dem Duschen oder Baden gut abzutrocknen.

Um den Nagelpilz zu therapieren, erfolgt eine Behandlung mit pilzabtötenden Medikamenten, die äußerlich oder innerlich angewendet werden. In vielen Praxen werden jedoch auch Laser benutzt, um den Pilz innerhalb der Nagelplatte zu eliminieren. In Nürnberg gibt es viele Arztpraxen und medizinische Fußpfleger, die mit modernen Lasern arbeiten.

In der Hautarztpraxis Am Plärrer 19-21 in Nürnberg Süd sowie bei den Hautärzten Am Stadtpark 2 in Nürnberg Nord wird Fuß- und Nagelpilz auf diese Weise behandelt. Auch Dr. med. Lothar Walter in der Laufamholzstraße 57, Dr. Jörg Zajitschek in der Äußere Sulzbacher Straße 124 und in die Wallenstein Klinik in der Rothenburger Straße 243 sind auf die Therapie von Nagelmykose spezialisiert.

Nicht nur Hautärzte, sondern auch medizinische Fußpfleger und Podologen können Nagelpilz fachgerecht behandeln. Es gibt in Nürnberg das RTZ in der Schweinauer Hauptstraße 12 sowie die Parcside-Podologie von Elke Meisel Am Stadtpark 2, die bekannt sind für ihre effektive Nagelpilzbehandlung.

Die Praxis für Podologie in der Nibelungenstraße 19 und das Kosmetikstudio Angelika Schlick im Rennweg 19 sind weitere empfehlenswerte Adressen bei Fuß- und Nagelpilzbefall. Für Hausbesuche im Raum Nürnberg kann man sich an die Mobile Fußpflege von Yanina und Nicole Rodriguez in der Eschenauer Straße 90 wenden.