Ein Nagelpilz ist mehr als lediglich ein kosmetisches Problem: Die mit einem Pilz infizierten Nägel sehen nicht nur unschön aus. Ein kranker Nagel kann die Nachbarschaft, also andere Zehennägel, oder andere Menschen schnell infizieren. Dadurch, dass ein von einem Pilz befallener Nagel krumm und oft sehr dick nachwächst, leiden Betroffene häufig unter Schmerzen im Bereich der Zehen, wenn sie geschlossene Schuhe tragen. Und wenn sie offene Schuhe anhaben, ist ihnen das unvorteilhafte Aussehen kranker Zehennägel peinlich.

Bekämpfung von Nagelpilz ohne Arzt

Viele Betroffene versuchen zunächst, in Eigenregie und ohne einen ärztlichen Rat gegen den Nagelpilz vorzugehen. Unterschiedliche Arzneimittelhersteller bieten Sets an, die mehr oder weniger nach dem gleichen Muster konzipiert sind: Die Packungen enthalten Nagelfeilen, um den befallenen Zehennagel dünn zu schmirgeln. Darüber hinaus gibt es eine Tinktur mit einem antimykotischen Wirkstoff, der tief in Nagel und Nagelbett eindringen und den Pilzbefall bekämpfen soll. Diese erste Hilfe bei Nagelpilz wirkt, wenn überhaupt, nur im Frühstadium und ist in Berlin in jeder Apotheke rezeptfrei zu erwerben. Natürlich können auch Internetapotheken weiterhelfen.

Tabletten gegen Nagelpilz

Nagelpilz kann jedoch auch medikamentös mit Tabletten bekämpft werden. Diese antimykotisch wirkenden Tabletten sind allerdings verschreibungspflichtig. Um ein entsprechendes Rezept zu erhalten, können Betroffenen ihren Hausarzt aufsuchen. Der Facharzt, also ein Dermatologe, hilft natürlich fundierter weiter, wenn es um die Wahl der richtigen Strategie gegen Nagelpilz geht.

Was kann ein Podologe gegen Nagelpilz tun?

Eine recht gute Diagnose kann natürlich auch jemand stellen, der Erfahrung in medizinischer Fußpflege hat, jedoch hat so ein Podologe keine medikamentösen Möglichkeiten, den Nagelpilz wirksam zu bekämpfen. Fußbäder in Apfelessig oder mit Teebaumöl helfen nur bei leichten Fällen. Allerdings kann eine podologische Praxis durch professionelles Abschleifen der befallenen Nägel günstige Voraussetzungen für das Anwenden antimykotischer Tinkturen schaffen. Manche verfügen auch über Laser gegen Nagelpilz (siehe unten). Fußpflegepraxen oder Podologen inserieren in Berlin in den Gelben Seiten und lassen sich gut über das Internet finden. Ihr Vorteil: Viele Einrichtungen machen Hausbesuche. Außerdem gibt es praktisch flächendeckend in der Stadt solche Praxen – sie lassen sich also bestimmt in Nähe des eigenen Wohnortes finden.

Mit dem Laser gegen den Nagelpilz

Solange der Nagelpilz noch nicht bis zum Nagelbett vorgedrungen ist, lässt er sich effektiv und schnell mit Laserbehandlungen bekämpfen. Meist benötigt der Patient nur zwei bis vier je etwa 20-minütige Sitzung, um den lästigen Parasiten wieder loszuwerden. Einziger Nachteil: Das zahlt in der Regel nicht die Krankenkasse. Inzwischen haben viele Hautärzte die nötige Ausstattung, um eine solche Laserbehandlung gegen Nagelmykosen durchzuführen. In Berlin können sich Patienten diesbezüglich zum Beispiel an das goMedus Gesundheitszentrum Berlin, Kurfürstendamm 33, Ecke Grolmanstraße wenden. Aber nicht nur ärztliche Praxen verfügen über dieses innovative und nebenwirkungsfreie Verfahren zur Bekämpfung von Nagelpilz. Auch podologische Praxen bieten es an wie zum Beispiel die Praxis für Podologie/Medizinische Fußbehandlungen Adrienne Springer, Rheinstraße 29 in Berlin.